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EIN TAG VOR URLAUBSBEGINN
Früh am Morgen wacht Iris auf und versucht mehr oder minder erfolgreich den Gedanken an die bevorstehende Prüfung zu verdrängen um das Frühstück wohlbehalten in den Magen zu bekommen.
Nach einem scheinbar ruhigen Vormittag stärkt sie sich noch kurz mit einem Baguette, bevor sie sich in die Uni aufmacht.
Viel zu früh wie sich herausstellt, denn zusammen mit anderen Kommilitonen wartet sie eine geschlagene halbe Stunde bis die Prüfung EIGENTLICH beginnen sollte.
Ihre typische überdrehte und fröhliche Art (nicht mehr als ein Ausdruck von blanker Panik) beginnt sich zu dieser Zeit einzustellen, so dass sie später im Hörsaal sich fast nicht mehr einkriegt, als EIN Aufseher verkündet, dass noch drei Aufseher fehlen! (man bedenke: der Raum fasst gut 800 - 1000 Studenten und war zu einem Drittel, wenn nicht zur Hälfte belegt)
So weit so gut! Eine geschlagene Viertelstunde und nach einigen Telefonanrufen später, beschließt der eine Aufseher die Angaben zu verteilen.
Angesichts der Größe des Hörsaals alleine eigentlich eine irrwitzige Angelegenheit; zumal er DREI Angaben zu verteilen hat, weil drei Lehrstühle diese Prüfung zusammen gebastelt haben ... und das natürlich vollkommen unabhängig voneinander (nur wir dürfen dann das ganze in zwei Stunden schaffen) .... na wo war ich! Ach so! Schließlich haben sich zwei Kommilitonen gefunden, die ihm beim austeilen geholfen haben, so dass wir um 14:30 Uhr (eine halbe Stunde zu spät) endlich anfangen konnten.
SCHREIB ....
Ende!
*puh* Nun ja! Mit etwas Glück könnte Iris ihr Kumpel das Essen gezahlt bekommen.
Was ist das eigentlich für eine komische Wette? Wenn sie die Prüfung schafft muss sie ihm ein Essen zahlen und wenn nicht, dann zahlt er es???
Nun ja! Irgendwie wird das schon seinen Sinn haben.
Iris denkt in jedem Fall in diesem Moment nicht mehr dran, denn jetzt ist das einzige Ziel das Comicfest auf der Praterinsel in München.
Zusammen mit einer Freundin (die ebenfalls Prüfung geschrieben hat) geht es erstmal auf die Suche nach der Praterinsel (schon peinlich, wenn man das als Münchnerin nicht weiß! *autsch*); aber schließlich haben sie sie ja doch gefunden und abgetaucht wird in die bunte Welt der Zeichnungen.
Nach ein paar entspannenden Stunden geht es schließlich wieder nach Hause.
Eigentlich wäre jetzt schnell packen angesagt, aber Iris hat so perdu keine Lust mehr sich zu bewegen (nach fünf Wochen lernen ist so ein Herumschlendern auf hohen Schuhen wohl nicht ganz so die intelligenteste Idee gewesen), dass sie sich vor den Fernseher setzt und erst mal abschaltet.
Ein fataler Fehler wie sich wenig später herausstellt!
(Wenig später! Es ist halb Elf, als sie wieder auf die Uhr schaut!)
Denn das Versprechen noch einmal im Netz aufzutauchen um sich zu verabschieden und das Ergebnis der Fotojagd bekannt zu geben, lässt sich nach dem Packen nicht mehr realisieren. (Mittlerweile ist es nämlich schon 00:45 Uhr und Iris ist als Einzige noch wach - dementsprechend ist auch der Strom für den Internetzugang im Zimmer von Iris Bruder deaktiviert.)
Und um am Morgen nicht noch mehr Zeit zu brauchen, wäscht sich Iris auch mitten in der Nacht noch die Haare. Föhnen muss natürlich auch noch sein, so dass sie ihrem Ruf voll und ganz gerecht wird!
*lol*
Schließlich ist es 1:30 Uhr als sie ins Bettchen schlüpft.
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